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  |Eigentümer    = Familie Krammer
 
  |Eigentümer    = Familie Krammer
 
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  |Ausstoß      = rund 7.000 hl
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  |Ausstoß      = rund 10.000 hl<ref>Roland Vielhaber; Martin Roithner: "Krise hin oder her, die Leute werden immer Bier trinken", In: Oberösterreichische Nachrichten, 10. oktober 2020</ref>
  |Ausstoßjahr  = 2014
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  |Ausstoßjahr  = 2020
 
  |Website      = http://www.hofstetten.at
 
  |Website      = http://www.hofstetten.at
 
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Hofstetten wurde erstmals 1229 als Besitz der Pibersteiner urkundlich erwähnt, wobei vermutet wird, dass im Herrschaftssitz mit Raststätte an der Via Regia bereits Bier für die Gaststätte gebraut wurde. Die Brauerei wird mit der Jahreszahl 1229 als „älteste Brauerei Österreichs“ im Guinness-Buch der Rekorde angeführt. Tatsächlich genannt wurde eine Brauerei in Hofstetten aber erst 1449 im Urbar von Wallsee. Das früheste Brauereiwappen ist auf einem Zinnteller aus dem Jahr 1560 erhalten. Nachdem der Betrieb zunächst eine Herrschaftsbrauerei war, wurde sie später ein freieigentümlicher Betrieb. Aus dem Jahr 1728 ist eine Produktion von 680 [[Eimer (Volumenmaß)|Eimern]] überliefert, 1795/97 betrug der Ausstoß 1809 Eimer. 1847 ersteigerte der aus Ottau (Böhmen) stammende Viehhändler Kaspar Krammer das verschuldete Gut. Seit diesem Jahr befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Krammer. 1925/26 lag der Ausstoß bei 2145 Hektolitern, 1929 wurden die Kapazitäten ausgeweitet.  
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Hofstetten wurde erstmals 1229 als Besitz der Pibersteiner urkundlich erwähnt, wobei vermutet wird, dass im Herrschaftssitz mit Raststätte an der Via Regia bereits Bier für die Gaststätte gebraut wurde. Die Brauerei wird mit der Jahreszahl 1229 als „älteste Brauerei Österreichs“ im Guinness-Buch der Rekorde angeführt. Tatsächlich genannt wurde eine Brauerei in Hofstetten aber erst 1449 im Urbar von Wallsee. Das früheste Brauereiwappen ist auf einem Zinnteller aus dem Jahr 1560 erhalten. Nachdem der Betrieb zunächst eine Herrschaftsbrauerei war, wurde sie später ein freieigentümlicher Betrieb. Aus dem Jahr 1728 ist eine Produktion von 680 [[Eimer (Volumenmaß)|Eimern]] überliefert, 1795/97 betrug der Ausstoß 1809 Eimer. 1847 ersteigerte der aus Ottau (Böhmen) stammende Viehhändler Kaspar Krammer das verschuldete Gut. Seit diesem Jahr befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Krammer. 1925/26 lag der Ausstoß bei 2145 Hektolitern, 1929 wurden die Kapazitäten durch ein neues Sudhaus ausgeweitet.  
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1998 übernahm Peter Krammer die Brauerei von seinem Vater Franz und lagerte die Flaschenabfüllung zur [[Stiftsbrauerei Schlägl]] aus. 1999 erfolgte der Ausbau des Führungsangebotes und der Umbau der Verkostungsstube. Der Ausstoß stieg zwischen 2000 und 2008 von 5000 hl auf 5700 hl. Peter Krammer weitete dabei vor allem das Starkbiersortiment stark aus. Seit September 2008 exportiert er Bier auch in die USA. 2014 wurde mit dem Umbau der Kühlanlage und des Granitkellers begonnen um Platz für das neue Sudhaus zu schaffen, das 2015 errichtet werden soll.
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1998 übernahm Peter Krammer die Brauerei von seinem Vater Franz und lagerte die Flaschenabfüllung zur [[Stiftsbrauerei Schlägl]] aus. 1999 erfolgte der Ausbau des Führungsangebotes und der Umbau der Verkostungsstube. Der Ausstoß stieg zwischen 2000 und 2008 von 5000 hl auf 5700 hl. Peter Krammer weitete dabei vor allem das Starkbiersortiment stark aus. Seit September 2008 exportiert er Bier auch in die USA.  
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2014 wurde mit dem Umbau der Kühlanlage und des Granitkellers begonnen um Platz für das neue Sudhaus zu schaffen. Das neue Sudhaus wurde nach 16-monatiger Bauzeit und einer Investition von 1,5 Millionen Euro am 4. September 2016 mit einem großen Eröffnungsfest eröffnet. Gebraut wurde bereits ab April 2016 auf einem BrauKon 2-Gerätesudhaus mit 20 hl Sudkapazität. Die Brauanlage umfasst neben einer Schroterei eine Maische-/Würzepfanne bzw. einen Maische-/Läuterbottich und einen Whirlpool mit Würzekühlung und Belüftungseinheit. Gemeinsam mit dem neuen Sudhaus wurde auch die Lagerkapazität durch zylindrokonische Gär- und Lagertanks erweitert. im Jahr 2018 erfolgte der weitere Ausbau der Gär- und Lagertanks.<ref>[https://braukon.de/referenzen/brauerei-hofstetten/ braukon.de]</ref> Trotz des Neubaus des Sudhauses blieb die historische Sudanlage erhalten und wird fallweise, insbesondere für die Bockbierproduktion, noch genutzt.<ref>Anja Böck: "Neueste Technik in altehrwürdiger Brauerei". In: Oberösterreichische Nachrichten, 31. August 2016</ref>
    
== Biersorten ==
 
== Biersorten ==
 
Die Brauerei Hofstetten bietet neben den klassischen österreichischen Biersorten wie Märzenbier, Weihnachtsbock oder Spezialbier auch ein Pilsbier und verschiedene Bock- und Spezialbiere an. Besondere Bekanntheit erreichte das „Kübelbier“, ein [[Zwickelbier]], dass seinen Namen der Tatsache verdankt, dass es aus dem Lagertank in einen Kübel gezapft und im Braustüberl ausgeschenkt wurde. Des Weiteren wird im Herbst ein Kürbisbier angeboten, das mit Kürbissaft vergoren wird. Neben dem „Granitbier“, einem bernsteinfarbenen Spezialbier braut Braumeister Jens Luckart auch verschiedene Biere mit Honig. So wird für die „Die Hochlandimker“ ein Honigbier und der Bio-Honig-Bock produziert. Dem „Sündenbock“ wird neben Honig auch Hafer beigegeben. 2008 wurde erstmals auch der „Granitbock“ gebraut, für den glühende Granitzwecken in die Würze getaucht werden. Für den amerikanischen Markt entwickelte die Brauerei zudem den Saphir-Bock, ein mit der Hopfensorte Saphir gebrautes Bockbier, sowie weitere Spezialbiere. 2014 stellte die Brauerei erstmals auch edelsaure Biere mit Brettanomyces her, die unter dem Begriff Wildbrett in Rotweinfässern gereift werden. Zudem wurde ein neuer Eisbock namens „G’froren’s“, ein Iced IPA entwickelt.
 
Die Brauerei Hofstetten bietet neben den klassischen österreichischen Biersorten wie Märzenbier, Weihnachtsbock oder Spezialbier auch ein Pilsbier und verschiedene Bock- und Spezialbiere an. Besondere Bekanntheit erreichte das „Kübelbier“, ein [[Zwickelbier]], dass seinen Namen der Tatsache verdankt, dass es aus dem Lagertank in einen Kübel gezapft und im Braustüberl ausgeschenkt wurde. Des Weiteren wird im Herbst ein Kürbisbier angeboten, das mit Kürbissaft vergoren wird. Neben dem „Granitbier“, einem bernsteinfarbenen Spezialbier braut Braumeister Jens Luckart auch verschiedene Biere mit Honig. So wird für die „Die Hochlandimker“ ein Honigbier und der Bio-Honig-Bock produziert. Dem „Sündenbock“ wird neben Honig auch Hafer beigegeben. 2008 wurde erstmals auch der „Granitbock“ gebraut, für den glühende Granitzwecken in die Würze getaucht werden. Für den amerikanischen Markt entwickelte die Brauerei zudem den Saphir-Bock, ein mit der Hopfensorte Saphir gebrautes Bockbier, sowie weitere Spezialbiere. 2014 stellte die Brauerei erstmals auch edelsaure Biere mit Brettanomyces her, die unter dem Begriff Wildbrett in Rotweinfässern gereift werden. Zudem wurde ein neuer Eisbock namens „G’froren’s“, ein Iced IPA entwickelt.
 
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Brauerei Hofstetten 01.jpg|Brauereigebäude
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Brauerei Hofstetten - Gesamtansicht.jpg|Gesamtansicht
Brauerei Hofstetten 03.jpg|Brauereigebäude
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Brauerei Hofstetten - Blick auf die Hofeinfahrt.jpg|Brauereigebäude
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Brauerei DSC 1427-1432.jpg|Altes Sudhaus
 
Brauerei Hofstetten 04.jpg|Kapelle
 
Brauerei Hofstetten 04.jpg|Kapelle
Brauerei Hofstetten 06.JPG|Brauereiverkauf
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Brauerei Hofstetten 05.JPG|Brauereishop
   
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== Einzelnachweise ==
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<references />
    
== Literatur ==
 
== Literatur ==

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