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	<title>Brauerei Mühlgrub - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Geiserich77: /* Geschichte */</title>
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		<title>Geiserich77 am 7. August 2020 um 09:13 Uhr</title>
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		<author><name>Geiserich77</name></author>
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		<title>Geiserich77 am 7. August 2020 um 09:12 Uhr</title>
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		<author><name>Geiserich77</name></author>
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		<title>Geiserich77: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2020-08-07T09:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 7. August 2020, 09:04 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Ortschaft Mühlgrub liegt südöstlich von Pfarrkirchen bei Bad Hall bzw. südlich von Bad Hall. Das gleichnamige Schloss Mühlgrub ging aus einem gefreiten Ansitz hervor, der 1299 erstmals im Urbar Kremsmünster urkundlich erwähnt wurde. Der ursprünglich nur als „Grub“ bezeichnete Ansitz wurde 1415 von Hans Mühlwanger erworben und trägt seitdem den Namen Mühlgrub. Unter den Mühlwangern erfolgte der Ausbau des Ansitzes zu einem Renaissance-Schloss, 1659 kam das Schloss in den Besitz des Stiftes Schlierbach. Ab dem Jahr 1706 wurde in den Räumlichkeiten des Schlosses Bier gebraut. Im Jahr 1876 erfolgte der Verkauf des Schlosses an Gottlieb und Anna Pepöck. Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist seine Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem Jahr einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. Von den 287 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich wies die Brauerei Mühlgrub dabei den sechzehnthöchsten Ausstoss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pepböck verkaufte die Brauerei 1891 an Hans Haager, der de Namen „Mühlgruber Bier“ einführte und 1892 eine neue Doppel-Malzdarre errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|15|03|1893|20|Anzeige Firma  „Eduard Planer“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager wirkte nicht nur als Brauerei- und Gutsbesitzer, er war auch Obmann der Feuerwehr Pfarrkirchen und Betreiber einer Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|17|08|1897|4|Unwetter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1898 betrug der Ausstoß seiner Brauerei bereits 16.118 hl Bier, womit die Brauerei neuerlich die sechzehntgrößte Brauerei des Bundeslandes war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|06|07|1899|5|Bierproduktion 1898}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 1899 sind hingegen nur 12.060 hl Ausstoß belegt, &amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1900|14|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 waren es wieder 15.000 hl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1903|12|Statistik. Biererzeugung in Österreich-Ungarn im Jahre 1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager war ein umtriebiger Geschäftsmann, der in zahlreichen Verbänden und Ausschüssen aktiv war. Seine Tochter Mizzi Haager verlobte sich 1914 mit dem Besitzer der Bayrischen Brauerei Schoss Fürsteneck Wilhelm Fein,&amp;lt;ref&amp;gt; {{ANNO|gbh|15|09|1914|9|Hymen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Sohn Hans wurde noch im Dezember des selben Jahres im Ersten Weltkriegs verwundet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|19|12|1914|4|Verluste im Kriege}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein weiterer Sohn Hubert starb im Alter von 17 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|10|1917|8|Todesfälle}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Ortschaft Mühlgrub liegt südöstlich von Pfarrkirchen bei Bad Hall bzw. südlich von Bad Hall. Das gleichnamige Schloss Mühlgrub ging aus einem gefreiten Ansitz hervor, der 1299 erstmals im Urbar Kremsmünster urkundlich erwähnt wurde. Der ursprünglich nur als „Grub“ bezeichnete Ansitz wurde 1415 von Hans Mühlwanger erworben und trägt seitdem den Namen Mühlgrub. Unter den Mühlwangern erfolgte der Ausbau des Ansitzes zu einem Renaissance-Schloss, 1659 kam das Schloss in den Besitz des Stiftes Schlierbach. Ab dem Jahr 1706 wurde in den Räumlichkeiten des Schlosses Bier gebraut. Im Jahr 1876 erfolgte der Verkauf des Schlosses an Gottlieb und Anna Pepöck. Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist seine Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem Jahr einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. Von den 287 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich wies die Brauerei Mühlgrub dabei den sechzehnthöchsten Ausstoss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pepböck verkaufte die Brauerei 1891 an Hans Haager, der de Namen „Mühlgruber Bier“ einführte und 1892 eine neue Doppel-Malzdarre errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|15|03|1893|20|Anzeige Firma  „Eduard Planer“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager wirkte nicht nur als Brauerei- und Gutsbesitzer, er war auch Obmann der Feuerwehr Pfarrkirchen und Betreiber einer Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|17|08|1897|4|Unwetter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1898 betrug der Ausstoß seiner Brauerei bereits 16.118 hl Bier, womit die Brauerei neuerlich die sechzehntgrößte Brauerei des Bundeslandes war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|06|07|1899|5|Bierproduktion 1898}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 1899 sind hingegen nur 12.060 hl Ausstoß belegt, &amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1900|14|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 waren es wieder 15.000 hl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1903|12|Statistik. 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		<author><name>Geiserich77</name></author>
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		<title>Geiserich77 am 7. August 2020 um 08:47 Uhr</title>
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Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist seine Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem Jahr einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. Von den 287 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich wies die Brauerei Mühlgrub dabei den sechzehnthöchsten Ausstoss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pepböck verkaufte die Brauerei 1891 an Hans Haager, der de Namen „Mühlgruber Bier“ einführte und 1892 eine neue Doppel-Malzdarre errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|15|03|1893|20|Anzeige Firma  „Eduard Planer“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager wirkte nicht nur als Brauerei- und Gutsbesitzer, er war auch Obmann der Feuerwehr Pfarrkirchen und Betreiber einer Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|17|08|1897|4|Unwetter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1898 betrug der Ausstoß seiner Brauerei bereits 16.118 hl Bier, womit die Brauerei neuerlich die sechzehntgrößte Brauerei des Bundeslandes war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|06|07|1899|5|Bierproduktion 1898}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 1899 sind hingegen nur 12.060 hl Ausstoß belegt, &amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1900|14|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 waren es wieder 15.000 hl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1903|12|Statistik. Biererzeugung in Österreich-Ungarn im Jahre 1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager war ein umtriebiger Geschäftsmann, der in zahlreichen Verbänden und Ausschüssen aktiv war. Seine Tochter Mizzi Haager verlobte sich 1914 mit dem Besitzer der Bayrischen Brauerei Schoss Fürsteneck Wilhelm Fein,&amp;lt;ref&amp;gt; {{ANNO|gbh|15|09|1914|9|Hymen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Sohn Hans wurde noch im Dezember des selben Jahres im Ersten Weltkriegs verwundet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|19|12|1914|4|Verluste im Kriege}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein weiterer Sohn Hubert starb im Alter von 17 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|10|1917|8|Todesfälle}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Ortschaft Mühlgrub liegt südöstlich von Pfarrkirchen bei Bad Hall bzw. südlich von Bad Hall. Das gleichnamige Schloss Mühlgrub ging aus einem gefreiten Ansitz hervor, der 1299 erstmals im Urbar Kremsmünster urkundlich erwähnt wurde. Der ursprünglich nur als „Grub“ bezeichnete Ansitz wurde 1415 von Hans Mühlwanger erworben und trägt seitdem den Namen Mühlgrub. Unter den Mühlwangern erfolgte der Ausbau des Ansitzes zu einem Renaissance-Schloss, 1659 kam das Schloss in den Besitz des Stiftes Schlierbach. Ab dem Jahr 1706 wurde in den Räumlichkeiten des Schlosses Bier gebraut. Im Jahr 1876 erfolgte der Verkauf des Schlosses an Gottlieb und Anna Pepöck. Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist seine Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem Jahr einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. 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Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;sreine &lt;/del&gt;Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;jahr &lt;/del&gt;einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. Von den 287 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich wies die Brauerei Mühlgrub dabei den sechzehnthöchsten Ausstoss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pepböck verkaufte die Brauerei 1891 an Hans Haager, der de Namen „Mühlgruber Bier“ einführte und 1892 eine neue Doppel-Malzdarre errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|20|02|&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;1876&lt;/del&gt;|&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2&lt;/del&gt;|&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Nachrichten aus Linz und &lt;/del&gt;Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Ortschaft Mühlgrub liegt südöstlich von Pfarrkirchen bei Bad Hall bzw. südlich von Bad Hall. Das gleichnamige Schloss Mühlgrub ging aus einem gefreiten Ansitz hervor, der 1299 erstmals im Urbar Kremsmünster urkundlich erwähnt wurde. Der ursprünglich nur als „Grub“ bezeichnete Ansitz wurde 1415 von Hans Mühlwanger erworben und trägt seitdem den Namen Mühlgrub. Unter den Mühlwangern erfolgte der Ausbau des Ansitzes zu einem Renaissance-Schloss, 1659 kam das Schloss in den Besitz des Stiftes Schlierbach. Ab dem Jahr 1706 wurde in den Räumlichkeiten des Schlosses Bier gebraut. Im Jahr 1876 erfolgte der Verkauf des Schlosses an Gottlieb und Anna Pepöck. Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;seine &lt;/ins&gt;Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Jahr &lt;/ins&gt;einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. Von den 287 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich wies die Brauerei Mühlgrub dabei den sechzehnthöchsten Ausstoss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pepböck verkaufte die Brauerei 1891 an Hans Haager, der de Namen „Mühlgruber Bier“ einführte und 1892 eine neue Doppel-Malzdarre errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|15|03|1893&lt;/ins&gt;|20&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Anzeige Firma  „Eduard Planer“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager wirkte nicht nur als Brauerei- und Gutsbesitzer, er war auch Obmann der Feuerwehr Pfarrkirchen und Betreiber einer Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|17|08|1897|4|Unwetter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1898 betrug der Ausstoß seiner Brauerei bereits 16.118 hl Bier, womit die Brauerei neuerlich die sechzehntgrößte Brauerei des Bundeslandes war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|06|07|1899|5|Bierproduktion 1898}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 1899 sind hingegen nur 12.060 hl Ausstoß belegt, &amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1900|14|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 waren es wieder 15.000 hl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|04|1903|12|Statistik. Biererzeugung in Österreich-Ungarn im Jahre 1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haager war ein umtriebiger Geschäftsmann, der in zahlreichen Verbänden und Ausschüssen aktiv war. Seine Tochter Mizzi Haager verlobte sich 1914 mit dem Besitzer der Bayrischen Brauerei Schoss Fürsteneck Wilhelm Fein,&amp;lt;ref&amp;gt; {{ANNO|gbh|15|09|1914|9|Hymen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Sohn Hans wurde noch im Dezember des selben Jahres im Ersten Weltkriegs verwundet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|19|12|1914|4|Verluste im Kriege}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein weiterer Sohn Hubert starb im Alter von 17 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|10|1917|8|Todesfälle}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Hans Hager junior war spätestens 1919 Mitbesitzer der Brauerei geworden und heiratete in diesem Jahr die Tochter eines Mühlenbesitzers Barbara Steinwendtner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|01|11|1919|9|Hymen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 wurde das Schloss Mühlgrub mit der Brauerei schließlich um 270.000 Kronen von Hans und Marie Haager an Hans Haager junior und seine Frau Barbara übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|24&lt;/ins&gt;|02|&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;1920|4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser dürfte die Brauerei an seinen Schwager Wilhelm Fein weiterverkauft haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|24|12|1922&lt;/ins&gt;|&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;17&lt;/ins&gt;|&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Die Brauereiindustrie in &lt;/ins&gt;Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;gt; Hans Haager senior starb 1924, sein Sohn Hans Haager junior, gelernter Bierbrauer, machte in der Folge Karriere als Zunftmeister der Müller, nachdem seine Frau die Neumühle in Bad Hall in die Ehe eingebracht hatte. Nach 1945 war er auch Bürgermeister und Nationalratsabgeordneter. &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;== Einzelnachweise ==&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;references /&lt;/ins&gt;&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Geiserich77</name></author>
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		<title>Geiserich77: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Brauerei  |Name          = Brauerei Mühlgrub  |Logo          =   |Adresse       = Mühlgruberstraße 40  |PLZ           =   |Ort           = Pfarrki…“</title>
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		<updated>2020-08-07T06:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Brauerei  |Name          = Brauerei Mühlgrub  |Logo          =   |Adresse       = Mühlgruberstraße 40  |PLZ           =   |Ort           = Pfarrki…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Brauerei&lt;br /&gt;
 |Name          = Brauerei Mühlgrub&lt;br /&gt;
 |Logo          = &lt;br /&gt;
 |Adresse       = Mühlgruberstraße 40&lt;br /&gt;
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 |Ort           = Pfarrkirchen bei Bad Hall&lt;br /&gt;
 |Bezirk        = Steyr-Land&lt;br /&gt;
 |Bundesland    = Oberösterreich&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO    = AT-4&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD   = &lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD    = &lt;br /&gt;
 |Gründungsjahr = 1706&lt;br /&gt;
 |Geschlossen   = 1986&lt;br /&gt;
 |Ersterwähnung = &lt;br /&gt;
 |Brauereityp   = Kleinbrauerei&lt;br /&gt;
 |Rechtsform    = &lt;br /&gt;
 |Eigentümer    = &lt;br /&gt;
 |Mitarbeiter   = &lt;br /&gt;
 |Ausstoß       = &lt;br /&gt;
 |Ausstoßjahr   = &lt;br /&gt;
 |Website       = &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
Die '''Brauerei Mühlgrub''' war eine Kleinbrauerei in der gleichnamigen Ortschaft der Gemeinde Pfarrkirchen bei Bad Hall im [[Bezirk Steyr-Land]] (Oberösterreich). Die Brauerei wurde 1706 gegründet und 1986 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Mühlgrub liegt südöstlich von Pfarrkirchen bei Bad Hall bzw. südlich von Bad Hall. Das gleichnamige Schloss Mühlgrub ging aus einem gefreiten Ansitz hervor, der 1299 erstmals im Urbar Kremsmünster urkundlich erwähnt wurde. Der ursprünglich nur als „Grub“ bezeichnete Ansitz wurde 1415 von Hans Mühlwanger erworben und trägt seitdem den Namen Mühlgrub. Unter den Mühlwangern erfolgte der Ausbau des Ansitzes zu einem Renaissance-Schloss, 1659 kam das Schloss in den Besitz des Stiftes Schlierbach. Ab dem Jahr 1706 wurde in den Räumlichkeiten des Schlosses Bier gebraut. Im Jahr 1876 erfolgte der Verkauf des Schlosses an Gottlieb und Anna Pepöck. Gottlieb Pepöck wurde bereits 1871 als Firmeninhaber und Brauer in Mühlgrub genannt. Möglicherweise war die Brauerei bereits ab 1871 an ihn verpachtet gewesen, da aus diesem Jahr die Eintragung seiner Firma belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wge|08|03|1871|2|Firmenprotokolirungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1875 ist sreine Tätigkeit als Brauer in Mühlgrub belegt, wobei er in diesem jahr einen Ausstoß von 15.550 Eimer Bier verzeichnete. Von den 287 gewerblichen Brauereien in Oberösterreich wies die Brauerei Mühlgrub dabei den sechzehnthöchsten Ausstoss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pepböck verkaufte die Brauerei 1891 an Hans Haager, der de Namen „Mühlgruber Bier“ einführte und 1892 eine neue Doppel-Malzdarre errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gbh|20|02|1876|2|Nachrichten aus Linz und Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Geiserich77</name></author>
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